‘The mask’

 

Kreativ - Maske - Emmanuelle WoodDiese Foto-Collage über die tägliche Routine (fast) jeder Frau wurde von einer Ausstellung von Jo Spence inspiriert, wobei sie auch ihre ganze Seele eröffnete. Nachdem ich die Ausstellung von ihr gesehen hatte, wusste ich, ich wollte auch so etwas persönliches machen. Ich ging nach Hause und das Gefühl von sich selbst nicht mehr verstecken zu müssen, ist auf dem Weg in mir so gewachsen und ich wusste gleich welche Seite ich von mir fotografieren konnte – das Ungeschminkte  Ich und die Routine, die ich jeden Tag unternehme, um mich in der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Ich habe alles im Bad hergerichtet und den Fotoapparat auf dem Stativ auf Selbstauslöser gestellt. Die tägliche Routine ging los. Nachdem ich alle Fotos von der Routine gemacht hatte, suchte ich die besten aus, um sie in eine Reihenfolge zu bringen – wie jeden Tag in der Früh ein Ding nach dem anderen passiert, bis ich fertig bin und ich mein Ergebnis habe. Das Abwaschen bringt die Routine wieder zum Anfang wo alles wieder von vorner anfängt.

Es war für mich am Anfang sehr schwer Leuten die „zerbrechliche“ Seite von mir zu zeigen, da die Leute mich eigentlich nur als selbstbewusste Frau kennen. Aber ich glaube, jeder hat eine Seite, die nicht so stark ist und es ist in Ordnung das der Welt auch zu zeigen. Das heisst nicht, dass ich unfähig bin, oder nicht durch die Welt alleine kann, sondern, dass ich im Endeffekt nur einen Mensch bin und jeder sollte frei sein, sich zu öffnen, das wahre Ich zu zeigen und sich nicht zu verstecken. Die Routine geht immer wieder in einem Kreis herum und das Leben geht weiter – als geschminkte oder ungeschminkte Frau. Und ob heute geschminkt oder ungeschminkt sein soll? Bei mir hängt es von der persönlichen Tagesverfassung ab!

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